Quelle: www-de.mpimp-golm.mpg.de/instUeberInstitut/mps/

Max-Planck-Gesellschaft

Das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie ist eines von 78 Forschungseinrichtungen, die zur Max-Planck-Gesellschaft gehören. Die Max Planck Gesellschaft (MPG) wurde am 26. Februar 1948, in Nachfolge der seit 1911 bestehenden Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, gegründet.

Organisation und Aufgaben
Die MPG ist eine unabhängige, gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation. Die MPG ist ein eingetragener Verein und bezieht ihren Etat zu 82% aus öffentlichen Mitteln von Bund und Ländern. Die restlichen 18% stammen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Projektförderungen sowie aus eigenen Erträgen. Die Forschungseinrichtungen der MPG betreiben Grundlagenforschung auf den Gebieten der Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften im Interesse der Allgemeinheit. Der Etat betrug im Jahr 2005 1,33 Mrd. Euro.

Zur MPG gehören deutschlandweit 78 Forschungsinstitute mit unterschiedlicher Themenstellung. Das Büro des Präsidenten der MPG sowie die Generalverwaltung befinden sich in München. Etwa 900 Fördernde Mitglieder, Ehrenmitglieder und Mitglieder von Amts wegen bilden die MPG, dazu kommen die wissenschaftlichen Mitglieder, die in der Regel als Direktoren an einem Max-Planck-Institut arbeiten.

Die MPG greift insbesondere neue, besonders innovative Forschungsrichtungen auf, die an den Universitäten in Deutschland noch keinen oder keinen angemessenen Platz gefunden haben, wegen ihres interdisziplinären Charakters nicht in das Organisationsgefüge der Universitäten passen oder einen personellen oder apparativen Aufwand erfordern, der von Universitäten nicht erbracht werden kann. Mit ihrer Vielfalt an natur- und geisteswissenschaftlichen Themen ergänzen die Max- Planck-Institute damit die Arbeit der Universitäten und anderer Forschungsinstitutionen auf wichtigen Forschungsfeldern; sie haben in einzelnen Bereichen Schwerpunkt-, in anderen Bereichen eine Ergänzungsfunktion. Einige Institute der Max-Planck-Gesellschaft erfüllen darüber hinaus auch Dienstleistungsfunktionen für die Hochschulforschung. Sie stellen aufwändige Einrichtungen und Geräte einem breiten Wissenschaftlerkreis zur Verfügung – von Teleskopen und anderen Großgeräten bis hin zu Spezialbibliotheken und Dokumentationen.

Mitarbeiter und Wissenstransfer
In den 78 Instituten und Forschungseinrichtungen sind rund 12.150 Mitarbeiterinnen beschäftigt, wovon mehr als 9.000 junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind, die nach ihrer Aus- und Weiterbildung in verschiedensten Bereichen von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können.

Neues technisches Wissen aus Max-Planck-Instituten gelangt über die direkte Kooperation mit der Industrie, über die Verwertung von Patenten und Lizenzen sowie über die Ausgründung von Unternehmen in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Praxis.

Wissenschaftliche Begutachtung
Um die Qualität und Produktivität der Arbeit langfristig zu sichern, werden Max-Planck-Institute regelmäßig wissenschaftlich begutachtet. Kernstück dieser Begutachtung (Evaluation) sind die unabhängigen Fachbeiräte, deren Mitglieder zu mehr als 90% aus anderen Forschungseinrichtungen kommen, davon mehr als die Hälfte aus dem Ausland. Der Fachbeirat begutachtet die Arbeit eines Max-Planck-Instituts alle zwei Jahre. Seine Mitglieder werden vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft berufen